Der Anbieter mountainbike-ruhrgebiet.de legt mit der Tour Mülheimer Roller den Fokus auf Singletrails und entspanntes Tour-Erlebnis. Die Premiere der neuen Tour mit rund 45 Kilometer und 380 Höhenmeter fand am Samstag (25.7.2020) statt.

Anfang Juli ploppte eine E-Mail mit einem Newsletter von mountainbike-ruhrgebiet.de in meinem Postfach auf. Diese Mail enthielt die kommenden Tour-Termine für die nächsten Wochen. Warum auch immer, aber die Beschreibung der Tour Mülheimer Roller sprach mich sofort an. Ich liebe Singletrails und es müssen ja nicht immer gleich neue Höhenrekorde im stetigen rauf und runter sein. Und bedingt durch den Corona-Virus hatte ich dieses Jahr noch keine Gelegenheit, mein neues Tourenbike mal auf einer Tour zu testen. Die Anmeldung in der heutigen Zeit ist ja schnell und einfach erledigt.

Start und Ziel der Tour lagen in Ratingen, in der Nähe des Dreiecks Ratingen, Essen und Mülheim an der Ruhr. Um 11 Uhr ging’s los. Alles wie immer: Kurze Vorstellung und Bike-Check, dann ab auf die Räder und los. Eines möchte ich gleich mal vorweg sagen: Die Tour holt was sie versprach. Der Anteil an Singletrails betrug über 60 Prozent. Die restlichen 40 Prozent teilten sich in Wald- und Wanderwege und asphaltierte Verbindungsetappen auf. Die Trails selber schlängelten sich durch Wälder und führten durch Feld- und Wiesenwege und an Wasserläufen entlang. Schweißtreibende Anstiegen waren nicht dabei. Die rund 380 Höhenmeter hat man nicht wirklich gemerkt, aber sie waren da. Im Vergleich zur 7-Halden-Tour eher eine flache Strecke.

Mountainbike-ruhrgebiet.de gibt die Tour als Einsteiger-Tour an. Sie ist aber nicht nur etwas für Einsteiger, sondern ich würde eher sagen: Auch für Einsteiger sehr gut geeignet. Denn die Trails bieten die klassischen Herausforderungen, die einem Mountainbiker auf diesen schmalen Wegen der Glückseligkeit so begegnen können: Wurzel, Absätze, Auf- und Abfahrt, Höhenwechsel, Linienwahl und so weiter. Aber alles in allem gut fahr- und beherrschbar. Langeweile kam nie auf, eher im Gegenteil. Die rund vier Stunden gingen schnell um. Eher wir uns versahen, waren wir am Entenfang in Duisburg zur chilligen Pause. Danach lockeres ausrollen bis zum Ziel.

Fazit:
Die Tour hat richtig Spaß gemacht – vielleicht weil’s mal so entspannt war. Ein Tipp für alle, die auf Singletrails stehen. Bergab ging’s zwischendurch natürlich auch mal. Und für die die wollen – und es sich zutrauen – hatte Guide Marcel sogar noch eine alternative Abfahrt mit Drops und Anliegern im Programm. Die Tour wird definitiv zu meinen Stamm-Touren gehören. Beim nächsten Mal werde ich aber statt des Tourenbikes mal das kleine und wendigere 27,5er mitnehmen.